Die Suppendiät: So funktioniert sie und das solltest du erfassen
Bei einer Suppendiät werden einige oder die meisten üblichen Mahlzeiten durch Suppe ersetzt, oft für einen begrenzten Zeitraum. Die Wirkung beruht auf einer veränderten Gesamtenergiezufuhr, nicht auf einer besonderen Eigenschaft von Suppe.
Was eine Suppendiät beinhaltet
Es gibt nicht die eine Suppendiät. Bei manchen Varianten ersetzt Suppe eine Mahlzeit am Tag, während sie bei strengeren Ansätzen den Hauptbestandteil fast jeder Mahlzeit bildet. Die passende Menge und Dauer hängen von der jeweiligen Person ab.

Suppen können sich hinsichtlich ihrer Zutaten und ihres Energiegehalts stark unterscheiden. Eine leichte Gemüsebrühe wirkt ganz anders als eine dicke Suppe mit Öl, Sahne, Fleisch, Bohnen, Getreide oder Nudeln.
Warum sie deine Energiezufuhr verändern kann
Suppe kombiniert oft Wasser mit festen Zutaten und sorgt so für ein sättigendes Volumen in der Schüssel. Wenn sie eine energiereichere Mahlzeit ersetzt, kann deine tägliche Energiezufuhr sinken, doch das geschieht nicht automatisch.

Fett liefert etwa 9 kcal pro Gramm, Eiweiß und Kohlenhydrate jeweils etwa 4 kcal pro Gramm. Zusätzliches Öl, Sahne und großzügige Toppings können eine Suppe daher energiereicher machen, als ihr Aussehen vermuten lässt.
So erfasst du Suppe genau
Erfasse bei selbst gemachter Suppe jede Zutat, die für den gesamten Topf verwendet wurde, einschließlich Speiseöl, Brühe, Hülsenfrüchten, Fleisch, Getreide und Milchprodukten. Wiege die fertige Menge oder teile sie in abgemessene Portionen auf und trage anschließend den Anteil ein, den du tatsächlich isst.

Wähle bei einer Suppe, die jemand anderes zubereitet hat, den passendsten Eintrag in deinem Tracker und passe die Portionsgröße so sorgfältig wie möglich an. Erfasse Brot, Käse, Croûtons, Joghurt und andere Extras separat, statt sie als Teil der Suppe zu behandeln.
So wird der Ansatz ausgewogener
Eine Suppe, die hauptsächlich aus Brühe und Gemüse besteht, liefert möglicherweise nicht genug Eiweiß oder Fett, um dich satt zu halten. Lebensmittel wie Bohnen, Linsen, Eier, Fisch, Fleisch, Tofu oder Milchprodukte können die Mahlzeit gehaltvoller machen, während Gemüse und Hülsenfrüchte Ballaststoffe liefern können.
Wenn du dich auf eine kleine Auswahl an Suppen beschränkst, kann das eintönig werden und Lücken in deiner üblichen Ernährung hinterlassen. Prüfe dein Ernährungstagebuch auf Vielfalt, Eiweiß, Ballaststoffe und die gesamte Energiezufuhr. Betrachte Suppe dabei als flexible Mahlzeitenform und nicht als Abkürzung mit garantiertem Ergebnis.