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Kannst du erraten, wie viel Zucker in einer Dose Limonade steckt?

Eine Dose wirkt wie eine einfache Portion, doch ihr Zuckergehalt ist nicht immer leicht vorstellbar. Eine kurze Schätzung macht die Angaben auf dem Etikett aussagekräftiger, wenn du deine Getränke protokollierst.

Schätze zuerst selbst

Bevor du das Etikett liest, schätze, wie viele Gramm Zucker die ganze Dose enthält. Berücksichtige dabei ihre Größe, ihre Süße und ob es sich um eine normale oder zuckerreduzierte Variante handelt. Bedenke jedoch, dass der Geschmack allein kein verlässlicher Anhaltspunkt ist.

Das ist kein Test, bei dem du richtigliegen musst. Wenn du deine Schätzung mit dem Etikett vergleichst, entwickelst du ein besseres Gefühl dafür, wie viel Zucker Getränke enthalten.

Lies das Etikett sorgfältig

Suche in der Nährwerttabelle nach der Zeile „Kohlenhydrate“ und dort nach „davon Zucker“. Prüfe, ob der Wert pro 100 ml, pro Portion oder für die gesamte Dose angegeben ist.

Wenn auf dem Etikett nur der Zuckergehalt pro 100 ml steht, multipliziere diesen Wert mit dem Volumen der Dose und teile das Ergebnis durch 100. Dosengrößen und Rezepturen können variieren, daher hängt die Gesamtmenge vom konkreten Getränk ab, das du vor dir hast.

Rechne Gramm in eine vertraute Größe um

Für einfache bildliche Vergleiche wird ein gestrichener Teelöffel Kristallzucker üblicherweise mit ungefähr 4 Gramm angesetzt. Wenn du den gesamten Zuckergehalt der Dose durch vier teilst, erhältst du die ungefähre Anzahl an Teelöffeln. Das dient jedoch nur der Veranschaulichung und ist kein Messwert auf dem Etikett.

Der Zucker in Limonade ist aufgelöst, daher kannst du sein Volumen in der Dose nicht sehen. Wenn du dir eine entsprechende Menge Kristallzucker vorstellst, kannst du den Grammwert leichter verstehen und dir besser merken.

Protokolliere das Getränk genau

Erfasse die Menge, die du tatsächlich getrunken hast, statt automatisch eine Dose oder eine Portion einzutragen. Wenn du nur einen Teil davon getrunken hast, passe das Volumen oder die Portion in deinem Ernährungstracker entsprechend an.

Prüfe auch, ob du die richtige Variante ausgewählt hast, da normale, zuckerreduzierte und zuckerfreie Optionen sehr unterschiedliche Einträge haben können. Wenn du das genaue Produkt speicherst, kannst du es künftig schneller protokollieren und deine Aufzeichnungen zugleich einheitlich halten.

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