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Sind Corona, Bud Light und Michelob Ultra glutenfrei?

Corona, Bud Light und Michelob Ultra mögen leicht schmecken oder kalorienarm sein, doch das macht sie nicht glutenfrei. Hier erfährst du, was ihre Zutaten bedeuten und wie du eine geeignete Alternative in deinem Ernährungstagebuch erfasst.

Die kurze Antwort

Die Standardsorten von Corona, Bud Light und Michelob Ultra sollten nicht als glutenfrei gelten. Ihre Rezepturen enthalten Gerstenmalz, das Gluten enthält. Eine helle Farbe, ein frischer Geschmack oder ein geringerer Kohlenhydratgehalt ändern daran nichts.

Rezepturen und Kennzeichnungen können sich je nach Land und Produktvariante unterscheiden. Prüfe deshalb die Angaben auf der jeweiligen Dose oder Flasche beziehungsweise die Herstellerinformationen zum konkreten Getränk, statt dich allein auf den Markennamen zu verlassen. Wenn auf der Verpackung nicht eindeutig „glutenfrei“ steht, solltest du nicht davon ausgehen, dass das Produkt glutenfrei ist.

  • Corona wird normalerweise mit Gerstenmalz gebraut und ist nicht als glutenfrei gekennzeichnet.
  • Bud Light wird mit Gerstenmalz gebraut und ist kein glutenfreies Bier.
  • Michelob Ultra enthält Gerstenmalz und ist nicht als glutenfrei gekennzeichnet.
  • Eine aromatisierte oder alkoholfreie Variante kann eine andere Rezeptur haben. Prüfe daher die jeweilige Kennzeichnung separat.

Warum diese Biere Gluten enthalten

Die meisten herkömmlichen Biere werden aus gemälztem Getreide gebraut, häufig aus Gerste. Beim Brauen liefert das Getreide Zucker, den Hefe zu Alkohol vergären kann. Das fertige Getränk kann weiterhin Gluten aus dem Getreide enthalten, obwohl es klar aussieht.

Filtration und Gärung können die enthaltene Menge verändern, machen ein Bier auf Gerstenbasis aber nicht automatisch glutenfrei. Informelle Tests oder die Behauptung, ein Bier sei bekömmlicher, sind kein verlässlicher Ersatz für eine eindeutige Kennzeichnung. Entscheidend sind das verwendete Getreide und die Einstufung des fertigen Getränks.

  • Gerste enthält Gluten.
  • Auch gemälzte Gerste ist eine glutenhaltige Zutat.
  • Eine Filtration garantiert nicht, dass Gluten entfernt wurde.
  • Ein klares Getränk ist nicht zwangsläufig glutenfrei.

Leichtes Bier bedeutet nicht glutenfrei

Das Wort „Light“ bezieht sich normalerweise auf Merkmale wie Energie- oder Kohlenhydratgehalt, Geschmack oder Alkoholgehalt. Es sagt nichts darüber aus, ob das Bier Gluten enthält. Bud Light und Michelob Ultra sind leichte Biere, werden aber beide mit Gerstenmalz hergestellt.

Auch Corona hat eine helle Farbe sowie einen leichten, frischen Charakter. Das Aussehen liefert jedoch keine verlässlichen Hinweise auf den Glutengehalt. Gleiches gilt für alkoholarmes und alkoholfreies Bier. Sofern ein Produkt nicht ausdrücklich als glutenfrei gekennzeichnet ist, reicht seine Biersorte nicht aus, um dies zu beurteilen.

  • „Light“ ist nicht dasselbe wie glutenfrei.
  • Kohlenhydratarm ist nicht dasselbe wie glutenfrei.
  • Alkoholfrei bedeutet nicht automatisch glutenfrei.
  • Eine helle Farbe zeigt nicht, welches Getreide verwendet wurde.

Worauf du bei der Kennzeichnung achten solltest

Achte zunächst darauf, ob das konkrete Produkt ausdrücklich als glutenfrei gekennzeichnet ist. Lies dann die Zutaten- und Allergenhinweise und achte besonders auf Gerste, Weizen, Roggen und Malz. Formulierungen und Kennzeichnungsformate unterscheiden sich je nach Land. Nutze daher die Angaben, die für deinen Markt aufgedruckt sind.

Einige Getränke werden als von Gluten befreit oder glutenreduziert statt als glutenfrei bezeichnet. Diese Begriffe sind nicht gleichbedeutend. Ob solche Getränke geeignet sind, hängt davon ab, wie streng du Gluten meidest. Wenn die Formulierung unklar ist, wähle ein Produkt, das ausdrücklich als glutenfrei gekennzeichnet ist.

  • Achte auf die Angabe „glutenfrei“.
  • Prüfe, ob Gerste, Weizen, Roggen oder Malz aufgeführt sind.
  • Unterscheide zwischen glutenfrei, von Gluten befreit und glutenreduziert.
  • Prüfe saisonale, aromatisierte und alkoholfreie Varianten jeweils separat.

Glutenfreie Alternativen zu herkömmlichem Bier

Manche Biere werden aus Getreide oder Pflanzen hergestellt, die von Natur aus kein Gluten enthalten, etwa Sorghum, Hirse, Reis, Buchweizen oder Mais. Dennoch müssen sie eindeutig als glutenfrei gekennzeichnet sein, da sich Herstellungsverfahren und gemeinsam genutzte Anlagen auf das fertige Getränk auswirken können. Beurteile die Eignung nicht allein anhand der Hauptzutat.

Wein und Spirituosen werden nicht nach derselben Standardrezeptur wie Bier hergestellt, doch Mixgetränke können Aromen oder andere zugesetzte Zutaten enthalten. Auch Cider kann eine Option sein, wenn er entsprechend gekennzeichnet ist. Prüfe immer das vollständige Produkt, statt davon auszugehen, dass eine ganze Getränkekategorie glutenfrei ist.

  • Bier, das ausdrücklich als glutenfrei gekennzeichnet ist
  • Glutenfreies Bier aus Sorghum, Hirse, Reis, Buchweizen oder Mais
  • Cider mit eindeutigen Angaben zur Glutenfreiheit
  • Wein ohne zugesetzte Zutaten, die Gluten einbringen
  • Einfache Mixgetränke, deren vollständige Zutaten geprüft wurden

So erfasst du deine Wahl

Erfasse das konkrete Getränk und die Portionsgröße, statt einen allgemeinen Eintrag für leichtes Bier zu verwenden. Produkte können sich im Energie-, Kohlenhydrat- und Alkoholgehalt unterscheiden, auch wenn ihre Namen oder Stile ähnlich klingen. Nutze die Angaben auf der Flasche oder Dose, aus der du tatsächlich getrunken hast.

Glutenfreies Bier enthält nicht automatisch weniger Kalorien oder Kohlenhydrate als herkömmliches Bier. Wenn du von Corona, Bud Light oder Michelob Ultra zu einer Alternative wechselst, aktualisiere den Eintrag in deinem Ernährungstagebuch, statt den alten beizubehalten. Die richtigen Werte hängen vom konkreten Produkt und der Portionsgröße ab.

  • Gib die vollständige Produktart ein.
  • Erfasse die ausgeschenkte Menge.
  • Verwende die Energie- und Kohlenhydratwerte vom Etikett.
  • Erstelle beim Wechsel zu einer glutenfreien Alternative einen separaten Eintrag.

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