Mundwässernde Aubergine

4g Protein · 51 min · 240 kcal

Diese gebratene Aubergine wird in Ei gewendet und portionsweise goldbraun ausgebacken, bevor sie mit Salz und Zimt gewürzt wird. Die moderne Variante eines sefardischen Gerichts eignet sich als warme Beilage oder als Teil einer Mezze-Tafel.

51 min8 Portionen240 kcal

Zutaten

  • 3 mittelgrosseschwarze Auberginen
  • 3 grosseEier
  • 180 ml (¾ cup)Avocadoöl
  • 1 TLHimalaya-Meersalz
  • nach GeschmackZimt

Zubereitung

  1. 1

    Auberginen schälen

    Halbiere jede Aubergine und schäle die Hälften.

  2. 2

    In Scheiben schneiden

    Schneide jede Hälfte in 10–12 halbmondförmige Scheiben.

  3. 3

    In Salzwasser legen

    Gib die Scheiben in eine Schüssel mit Wasser und füge einen Teelöffel Salz hinzu.

  4. 4

    Auberginen einweichen

    Lass die Scheiben 30 Minuten im Wasser liegen. Sie schwimmen möglicherweise oben; beschwere sie bei Bedarf mit einem Deckel, damit sie untergetaucht bleiben.

  5. 5

    Pfanne vorheizen

    Wenn du eine gusseiserne Pfanne verwendest, stelle sie während der Einweichzeit in den auf 200 °C vorgeheizten Ofen.

  6. 6

    Scheiben abtrocknen

    Nimm die Auberginen nach 30 Minuten aus dem Wasser und lege sie auf ein Küchentuch.

  7. 7

    In Ei wenden

    Schlage die Eier in eine Schüssel und verquirle sie. Tauche die Auberginenscheiben einzeln hinein und lege sie auf einen Teller.

  8. 8

    Öl erhitzen

    Nimm die gusseiserne Pfanne aus dem Ofen, falls du eine verwendest. Stelle die Pfanne auf den Herd, erhitze sie bei mittelhoher Hitze und gib etwa 60 ml (¼ cup) Avocadoöl hinein.

  9. 9

    Erste Seite braten

    Lege die Scheiben mit einer Zange nebeneinander in die Pfanne, bis der Boden bedeckt ist. So lässt sich der Kontakt mit spritzendem Öl vermeiden.

  10. 10

    Bräunung prüfen

    Hebe die Scheiben nach zwei Minuten an und kontrolliere, wie gebräunt die Unterseite ist.

  11. 11

    Wenden und fertig braten

    Wende die Scheiben, sobald sie gebräunt sind. Brate sie auf der zweiten Seite ebenfalls goldbraun und hebe sie dann vorsichtig mit der Zange auf eine Servierplatte.

  12. 12

    Würzen und wiederholen

    Bestreue die Auberginen nach Geschmack mit Meersalz und Zimt. Brate die übrigen Scheiben portionsweise auf dieselbe Weise.

  13. 13

    Heiss servieren

    Serviere die Auberginen, solange sie heiss sind.

Was ist sefardische Aubergine?

Das Rezept beschreibt eine moderne Variante eines sefardischen Auberginengerichts, dessen Wurzeln bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen sollen. Dünne Auberginenscheiben werden in Ei gewendet und in der Pfanne gebräunt.

Die Kombination aus weichem Gemüse, einer goldenen Eihülle und einer Prise Zimt verleiht der Beilage ihren besonderen Charakter.

Nährwerte und Makros pro Portion

Das Etikett zeigt eine Portion laut Rezept: 240 Kalorien, 4g Eiweiß, 9g Kohlenhydrate, 22g Fett.

PortionAnpassungkcalEiweißKohlenh.Fett
LeichterWeniger Öl verwenden168 kcal3g6g15g
Diese PortionLaut Rezept240 kcal4g9g22g
HungrigGrössere Portion servieren360 kcal6g14g33g

Die Auberginen liefern vor allem Kohlenhydrate und Ballaststoffe, während Eier und Avocadoöl den grössten Teil von Protein und Fett beitragen. Serviere eine Portion mit Salat oder anderem Gemüse und einer sättigenden Beilage wie Brot oder Reis.

Auberginen vorbereiten

Schälen: Ohne Schale können die Scheiben gleichmässig garen und lassen sich gut in Ei wenden.

Einweichen: Die halbstündige Ruhezeit gehört zur Methode. Weil Auberginen schwimmen, hilft ein Deckel dabei, sie unter Wasser zu halten.

Trocknen: Tupfe die Scheiben nach dem Einweichen auf einem Küchentuch ab. So gelangt weniger Wasser ins heisse Öl.

Ei und Pfanne

Eihülle: Verquirle die Eier gründlich und tauche jede Scheibe einzeln ein. Lass überschüssiges Ei kurz abtropfen, bevor du sie in die Pfanne legst.

Pfannenwahl: Eine gusseiserne Pfanne kann laut Methode im Ofen vorgeheizt werden; danach kommt sie auf den Herd. Verwende eine hitzebeständige Pfanne und gehe beim Herausnehmen vorsichtig vor.

Goldbraun statt zu dunkel

Erste Seite: Prüfe nach zwei Minuten die Unterseite, bevor du die Scheiben wendest. Die Zeit ist ein Anhaltspunkt; entscheidend ist eine deutlich gebräunte Oberfläche.

Zweite Seite: Brate auch diese Seite, bis sie Farbe angenommen hat, und nimm die Scheiben dann vorsichtig mit einer Zange heraus.

In kleinen Portionen braten

Pfannenfläche: Lege die Auberginen nebeneinander und bedecke den Pfannenboden, ohne sie übereinanderzuschichten. So können sie bräunen, statt dicht gepackt zu liegen.

Öl: Das Rezept nennt insgesamt 180 ml Avocadoöl, startet aber mit etwa 60 ml in der Pfanne. Brate in mehreren Durchgängen und gib bei Bedarf weiteres Öl hinzu.

Würzen und servieren

Zimt und Salz: Streue beides nach Geschmack über die fertig gebratenen Scheiben. Die leichte Süsse des Zimts setzt einen aromatischen Kontrast zur Aubergine.

Beilagen: Serviere das Gericht heiss, etwa neben Reis, Brot oder einem frischen Salat. Es passt auch auf eine Mezze-Tafel mit weiteren kleinen Speisen.

Hinweise und Tipps

  • Halte die Auberginenscheiben während des Einweichens mit einem Deckel unter Wasser.
  • Tupfe die Scheiben nach dem Einweichen gründlich trocken, bevor du sie in Ei wendest.
  • Lege die Scheiben mit einer Zange ins Öl, um Abstand zu heissem Fett zu halten.
  • Brate die Aubergine in einzelnen Durchgängen, statt die Pfanne zu überfüllen.
  • Kontrolliere die Bräunung nach zwei Minuten und orientiere dich zusätzlich an der Farbe.
  • Streue Salz und Zimt erst nach dem Braten nach Geschmack darüber.

Varianten

  • Würziger Zimt: Streue etwas mehr Zimt darüber, wenn du die warme Gewürznote betonen möchtest.
  • Kräuter dazu: Ergänze die fertigen Scheiben mit gehackten frischen Kräutern.
  • Mit Zitrone: Serviere Zitronenschnitze dazu und träufle nach Wunsch etwas Saft über die Aubergine.
  • Als Mezze: Stelle die Scheiben zusammen mit Brot und weiteren kleinen Gerichten auf den Tisch.
  • Mit Dip: Reiche einen milden Joghurt-Dip als frische Ergänzung dazu.

Häufige Fehler

  • Scheiben nicht untergetaucht: Beschwere sie mit einem Deckel, damit sie während des Einweichens im Wasser bleiben.
  • Aubergine noch nass: Tupfe sie vor dem Wenden in Ei trocken, damit weniger Wasser in die Pfanne gelangt.
  • Pfanne überfüllt: Brate in mehreren Durchgängen, damit die Scheiben nebeneinander liegen können.
  • Zu früh gewendet: Prüfe nach zwei Minuten die Unterseite und wende erst, wenn sie gebräunt ist.
  • Mit einer Gabel hantiert: Verwende zum Einlegen und Herausnehmen eine Zange, damit du dem heissen Öl nicht zu nahe kommst.
  • Pfanne unbeaufsichtigt gelassen: Behalte die Scheiben beim Braten im Blick, da die Bräunung je nach Pfanne unterschiedlich schnell einsetzt.

Aufbewahrung

Am besten schmecken die Auberginen direkt nach dem Braten. Reste kannst du abgedeckt bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze wieder erwärmen; dabei werden sie jedoch weniger knusprig.

Häufige Fragen

Muss ich die Aubergine wirklich 30 Minuten einweichen?

Das Einweichen ist Teil der angegebenen Methode. Lass die Scheiben dafür eine halbe Stunde im Salzwasser.

Warum schwimmen die Auberginenscheiben oben?

Die Methode weist darauf hin, dass sie im Wasser aufschwimmen können. Ein Deckel hilft, sie unter der Wasseroberfläche zu halten.

Kann ich eine andere Pfanne als eine gusseiserne verwenden?

Ja. Das Vorheizen im Ofen ist nur für den Fall beschrieben, dass du eine gusseiserne Pfanne verwendest. Erhitze eine andere geeignete Pfanne auf dem Herd.

Wie erkenne ich, dass die Aubergine fertig ist?

Die Scheiben sollten auf beiden Seiten gebräunt sein. Prüfe die erste Seite nach zwei Minuten und orientiere dich beim weiteren Braten an der Farbe.

Wie viel Avocadoöl kommt in die Pfanne?

Zu Beginn kommen etwa 60 ml hinein. Das Rezept nennt insgesamt 180 ml und sieht vor, die restlichen Scheiben portionsweise zu braten.

Kann ich die Aubergine vorbereiten?

Du kannst die Scheiben während des Kochens 30 Minuten einweichen. Für das beste Ergebnis solltest du sie aber unmittelbar vor dem Servieren braten.

Nach dem Original kochen

Dieses Rezept stammt von goodfoodfighter.com. Dort findest du die Fotos, Notizen und Tipps der Autorin oder des Autors – der beste Ort, um es nachzukochen.

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