Ayam goreng terasi, gebratene Hähnchenkeulen
Ayam goreng terasi sind indonesische Hähnchenkeulen, die zunächst mit einer würzigen Paste und Pandanblatt gegart und anschliessend goldbraun gebraten werden. Die Kombination aus Garnelenpaste, Tamarinde, Ingwer und Kurkuma bringt herzhafte, säuerliche und warme Aromen auf den Teller.
Zutaten
- 8Hähnchenkeulen
- 1Pandanblatt
- 1 ELFischfond
- 200 mlWasser
- nach BedarfÖl
- 4Knoblauchzehen
- ½ TLgeröstete Garnelenpaste (terasi bakar)
- 2 cmKurkuma
- 3 cmIngwer
- 1 ELKoriander
- 2 TLTamarinde (asem)
- 1 TLSalz
- 2 TLPalmzucker (gula jawa)
Zubereitung
- 1
Paste zubereiten
Knoblauch, Garnelenpaste, Kurkuma, Ingwer, Koriander, Tamarinde, Salz und Palmzucker in einem Mörser zerstossen oder mahlen.
- 2
Hähnchen garen
Das Wasser in einer Pfanne erhitzen. Gewürzpaste, Pandanblatt, Fischfond und Hähnchenkeulen dazugeben und alles bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
- 3
Keulen braten
Öl in einem Wok erhitzen und die Hähnchenkeulen darin goldbraun braten.
Was ist Ayam goreng terasi?
Ayam goreng bedeutet gebratenes Hähnchen; Terasi ist eine indonesische fermentierte Garnelenpaste. Das Gericht gehört zur indonesischen Küche und verbindet kräftige Würze mit einer abschliessenden Bratphase.
Diese Version gart die Keulen zuerst mit Gewürzpaste und Pandan. So nehmen sie beim Köcheln Aromen auf, bevor sie im Wok Farbe bekommen.
Nährwerte und Makros pro Portion
Das Etikett zeigt eine Portion laut Rezept: 1750 Kalorien, 0g Eiweiß, 0g Kohlenhydrate, 0g Fett.
| Portion | Anpassung | kcal | Eiweiß | Kohlenh. | Fett |
|---|---|---|---|---|---|
| Leichter | Weniger Öl verwenden | 1225 kcal | 0g | 0g | 0g |
| Diese Portion | Laut Rezept | 1750 kcal | 0g | 0g | 0g |
| Hungrig | Mehr Hähnchen und Reis | 2625 kcal | 0g | 0g | 0g |
Das Hähnchen liefert den grössten Teil des Proteins, während das Öl beim Braten den Fettanteil bestimmt. Palmzucker trägt etwas zu den Kohlenhydraten bei; serviere dazu Reis und Gemüse, um die Mahlzeit zu ergänzen.
Die Gewürzpaste
Aromaten: Knoblauch, Ingwer und Kurkuma bilden die Grundlage der Paste. Zerstossen oder Mahlen verteilt ihre Aromen gleichmässig.
Würze: Geröstete Garnelenpaste bringt einen herzhaften, salzigen Geschmack; Tamarinde und Palmzucker setzen dazu säuerliche und leicht süsse Akzente.
Erst köcheln, dann braten
Köcheln: Wasser, Paste, Pandan, Fischfond und Hähnchen garen gemeinsam, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Die niedrige Hitze hilft, die Keulen während dieser Phase gleichmässig zu garen.
Braten: Erst danach kommen die Keulen in heisses Öl. So entsteht die goldbraune Oberfläche, ohne dass die Gewürzpaste die ganze Zeit im Wok brät.
Woran du den richtigen Garpunkt erkennst
Flüssigkeit: Die erste Phase ist beendet, wenn das Wasser verdampft ist. Behalte die Pfanne gegen Ende im Blick, damit die Gewürze nicht am Boden ansetzen.
Farbe: Beim abschliessenden Braten sollten die Keulen rundum goldbraun werden. Achte darauf, dass sie nicht zu dunkel werden.
Pandan und Garnelenpaste
Pandan: Das Blatt gart mit den übrigen Zutaten und gibt sein Aroma an die Flüssigkeit ab. Es ist Teil der Garbasis und wird nicht mit der Gewürzpaste zermahlen.
Terasi: Die geröstete Garnelenpaste ist intensiv und salzig. Halte dich an die angegebene Menge, damit sie die anderen Gewürze nicht überdeckt.
Servieren und kombinieren
Reis passt gut zu den würzigen Keulen und nimmt die aromatischen Säfte auf. Eine Beilage aus frischem Gemüse ergänzt das Gericht mit knackiger Textur.
Wenn du die Keulen für mehrere Personen brätst, arbeite bei Bedarf in Portionen, damit sie im Wok braten können und nicht zu dicht liegen.
Hinweise und Tipps
- Zerstosse die Gewürze gründlich, damit sich die Paste gut am Hähnchen verteilt.
- Lass die Keulen bei niedriger Hitze köcheln, solange noch Flüssigkeit in der Pfanne ist.
- Behalte die Pfanne im Auge, sobald das Wasser fast verdampft ist.
- Erhitze das Öl erst für die abschliessende Bratphase im Wok.
- Brate die Keulen in mehreren Portionen, falls sie nicht mit Abstand in den Wok passen.
Varianten
- Mehr Tamarinde: Erhöhe sie leicht, wenn du einen ausgeprägter säuerlichen Geschmack möchtest.
- Weniger süss: Verwende etwas weniger Palmzucker für ein zurückhaltenderes süsses Aroma.
- Mit Reis: Serviere die Keulen mit gekochtem Reis, der die würzigen Säfte aufnimmt.
- Mit Gemüse: Ergänze das Gericht um frisches oder gegartes Gemüse als Beilage.
Häufige Fehler
- Zu starke Hitze beim Köcheln: Die Gewürze können ansetzen; lass die Keulen bei niedriger Hitze garen.
- Flüssigkeit nicht beobachten: Sobald sie verdampft ist, kann die Paste leichter anbrennen; prüfe die Pfanne gegen Ende häufig.
- Paste grob lassen: Ungleichmässige Stücke verteilen sich schlechter; zerstosse oder mahle die Zutaten gründlich.
- Wok überfüllen: Die Keulen braten dann weniger gleichmässig; brate sie bei Bedarf in Portionen.
- Zu dunkles Braten: Nimm die Keulen heraus, sobald sie goldbraun sind.
Aufbewahrung
Reste abkühlen lassen und in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren; innerhalb von 2 Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen gründlich erhitzen, bis das Hähnchen durch und durch heiss ist.
Häufige Fragen
Kann ich die Gewürzpaste ohne Mörser zubereiten?
Ja. Mahle oder zerdrücke die Zutaten mit einem geeigneten Küchenwerkzeug, bis eine möglichst gleichmässige Paste entsteht.
Was bedeutet terasi?
Terasi ist indonesische fermentierte Garnelenpaste. In diesem Rezept wird die geröstete Variante verwendet.
Wann ist die Köchelphase beendet?
Wenn die Flüssigkeit in der Pfanne verdampft ist. Achte besonders gegen Ende darauf, dass die Gewürze nicht am Boden ansetzen.
Kann ich die Keulen in einer Pfanne statt im Wok braten?
Ja, eine ausreichend grosse Pfanne eignet sich ebenfalls. Brate die Keulen gegebenenfalls in mehreren Portionen.
Wozu wird das Pandanblatt verwendet?
Es köchelt mit Hähnchen, Gewürzpaste und Flüssigkeit und gibt dabei Aroma ab. Es wird nicht Teil der gemahlenen Gewürzpaste.
Nach dem Original kochen
Dieses Rezept stammt von asiancook.eu. Dort findest du die Fotos, Notizen und Tipps der Autorin oder des Autors – der beste Ort, um es nachzukochen.
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