Schweinefilet mit Granatapfelsauce

Saftiges Schweinefilet wird mit Granatapfelsaft, Knoblauch und Rosmarin mariniert, angebraten und in einer fruchtig-herzhaften Sauce fertig gegart. Das Gericht eignet sich für ein besonderes Essen und lässt sich mit überschaubarem Aufwand zubereiten.
Zutaten
- 600 gSchweinefilet
- 2Granatäpfel
- 2 ZehenKnoblauch
- 2 Zweige, plus mehr zum GarnierenRosmarin
- 40 gMehl
- 50 gOlivenöl, extra vergine
- nach GeschmackSalz
- nach Geschmackschwarzer Pfeffer
Zubereitung
- 1
Saft auspressen
Die Granatäpfel waagerecht halbieren und aus eineinhalb davon den Saft in eine kleine Schüssel pressen. Die Kerne der übrigen Hälfte herauslösen und zum Garnieren beiseitestellen.
- 2
Fleisch marinieren
Das Schweinefilet in eine grosse Schüssel legen. 2 Esslöffel Olivenöl, die Rosmarinzweige und die geschälten Knoblauchzehen dazugeben, dann den Granatapfelsaft angiessen. Die Schüssel abdecken und das Fleisch etwa 1 Stunde marinieren lassen.
- 3
Fleisch trocknen
Das Filet aus der Marinade nehmen und bei Bedarf mit Küchenpapier trocken tupfen, damit das Mehl anschliessend besser haftet.
- 4
Mit Mehl bestäuben
Das Schweinefilet rundum leicht mit Mehl bedecken.
- 5
Rundum anbraten
Das restliche Olivenöl in einer grossen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Das bemehlte Filet vorsichtig hineinlegen und von allen Seiten goldbraun anbraten.
- 6
Sanft garen
Die übrige Marinade samt Knoblauch und Rosmarin in die Pfanne giessen. Die Hitze reduzieren, das Fleisch nach Geschmack mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen und die Pfanne abdecken. Das Filet etwa 20 Minuten sanft garen.
- 7
Filet aufschneiden
Nach dem Garen die Hitze ausschalten. Das Filet vorsichtig aus der Pfanne nehmen, auf ein Schneidebrett legen und mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden. Auf einer Servierplatte anrichten.
- 8
Mit Sauce servieren
Rosmarinzweige und Knoblauchzehen aus der Pfanne nehmen. Die Granatapfelsauce über die Filetscheiben giessen und mit den Granatapfelkernen sowie einigen frischen Rosmarinzweigen garnieren.
Was ist Schweinefilet mit Granatapfelsauce?
Schweinefilet mit Granatapfelsauce verbindet zartes Schweinefleisch mit dem süss-säuerlichen Saft und den knackigen Kernen der Frucht. Das Rezept ist von italienischen Aromen und Kochtechniken inspiriert.
Die Marinade aus Granatapfel, Rosmarin und Knoblauch gibt dem Fleisch Geschmack, während das Anbraten eine goldene Oberfläche schafft. Anschliessend wird die Marinade in der Pfanne zur Sauce.
Nährwerte und Makros pro Portion
Das Etikett zeigt eine Portion laut Rezept: 446 Kalorien, 34g Eiweiß, 35g Kohlenhydrate, 20g Fett.
| Portion | Anpassung | kcal | Eiweiß | Kohlenh. | Fett |
|---|---|---|---|---|---|
| Leichter | Weniger Öl verwenden | 312 kcal | 24g | 25g | 14g |
| Diese Portion | Laut Rezept | 446 kcal | 34g | 35g | 20g |
| Hungrig | Grössere Filetportion | 669 kcal | 51g | 53g | 30g |
Das Schweinefilet liefert den grössten Teil des Proteins, während Mehl und Granatapfel vor allem Kohlenhydrate beitragen. Olivenöl ist die wesentliche Fettquelle. Für eine ausgewogene Mahlzeit passt eine grosszügige Portion Gemüse dazu; die Sauce lässt sich nach Wunsch dosieren.
Die Granatäpfel vorbereiten
Saft und Kerne: Der Saft von eineinhalb Granatäpfeln kommt in die Marinade und später in die Sauce. Die Kerne der übrigen Hälfte bleiben als frischer Abschluss beiseite.
Beim Auspressen die Frucht über einer Schüssel halten, damit möglichst wenig Saft verloren geht. Die Kerne erst zum Servieren darüberstreuen, damit sie ihre knackige Konsistenz behalten.
Die Marinade nutzen
Aroma: Granatapfelsaft, Knoblauch und Rosmarin ziehen während der einstündigen Marinierzeit in die Oberfläche des Filets ein. Das Olivenöl ergänzt die Mischung und hilft, die Aromen am Fleisch zu verteilen.
Vor dem Anbraten das Filet aus der Flüssigkeit nehmen und trocken tupfen. Die Marinade wird nicht weggegossen, sondern anschliessend in der Pfanne mitgegart.
Für eine goldene Oberfläche
Mehl: Eine dünne Mehlschicht rundum unterstützt die leichte Kruste beim Anbraten. Überschüssiges Mehl sollte nicht dick am Fleisch haften.
Hitze: Das Öl bei mittlerer Hitze erwärmen und das Filet von allen Seiten goldbraun anbraten. Das Anbraten gibt Farbe, bevor das Fleisch zugedeckt in der Marinade weitergart.
Sanft fertig garen
Sobald alle Seiten angebraten sind, kommen Marinade, Knoblauch und Rosmarin zurück in die Pfanne. Die Hitze wird reduziert und das Filet zugedeckt etwa 20 Minuten gegart.
Die Garzeit kann je nach Dicke des Filets variieren. Für gleichmässige Scheiben das Fleisch nach dem Garen auf ein Schneidebrett legen und mit einem scharfen Messer schneiden.
Sauce und Beilagen
Zum Schluss werden Knoblauch und Rosmarinzweige aus der Pfanne genommen und die Sauce über das aufgeschnittene Fleisch gegossen. Granatapfelkerne und frischer Rosmarin setzen einen fruchtigen, aromatischen Akzent.
Dazu passen Kartoffeln, Polenta oder Brot, um die Sauce aufzunehmen. Ein grüner Salat oder gedünstetes Gemüse ergänzt das Gericht mit einer frischen Beilage.
Hinweise und Tipps
- Das Filet vor dem Bemehlen sorgfältig trocken tupfen, damit die Mehlschicht besser hält.
- Das Fleisch beim Anbraten wenden, bis alle Seiten goldbraun sind.
- Die Hitze nach Zugabe der Marinade deutlich reduzieren und die Pfanne abdecken.
- Die Granatapfelkerne erst beim Anrichten über das Fleisch geben.
- Das Filet mit einem scharfen Messer in gleichmässige Scheiben schneiden.
Varianten
- Mehr Rosmarin: Einen zusätzlichen Zweig zum Garnieren verwenden.
- Pfeffriger: Vor dem Servieren frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darübergeben.
- Mit Kartoffeln: Salzkartoffeln als passende Beilage dazu reichen.
- Mit Polenta: Cremige Polenta zum Aufnehmen der Sauce servieren.
Häufige Fehler
- Fleisch feucht bemehlen: Das Mehl haftet schlechter; das Filet vorher mit Küchenpapier trocken tupfen.
- Zu hohe Hitze beim Garen: Die Marinade kann rasch einkochen; nach dem Anbraten die Hitze reduzieren.
- Marinade wegschütten: Sie wird für die Sauce gebraucht; nach dem Anbraten in die Pfanne giessen.
- Kerne mitgaren: Sie verlieren ihren frischen Biss; erst zum Anrichten darüberstreuen.
- Filet zu früh schneiden: Beim Aufschneiden kann mehr Saft austreten; erst nach dem Garen auf das Schneidebrett legen.
Aufbewahrung
Reste in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen das Fleisch mit etwas Sauce abgedeckt vorsichtig in einer Pfanne erhitzen.
Häufige Fragen
Wie lange muss das Schweinefilet marinieren?
Das Rezept sieht etwa 1 Stunde vor. Die Schüssel währenddessen abdecken.
Muss das Filet vor dem Anbraten trocken sein?
Ja, es wird nach dem Marinieren bei Bedarf mit Küchenpapier trocken getupft. So haftet das Mehl besser.
Was mache ich mit der übrigen Marinade?
Nach dem Anbraten kommt sie zusammen mit Knoblauch und Rosmarin in die Pfanne. Dort gart das Filet zugedeckt etwa 20 Minuten darin.
Kann ich die Granatapfelkerne mitkochen?
Die Kerne sind als Garnitur vorgesehen und werden am Ende über das Fleisch gestreut.
Woran erkenne ich, dass das Filet gar ist?
Das Rezept nennt etwa 20 Minuten sanftes Garen, abhängig von der Dicke des Filets. Für eine genaue Kontrolle kann ein Fleischthermometer verwendet werden.
Nach dem Original kochen
Dieses Rezept stammt von recipesfromitaly.com. Dort findest du die Fotos, Notizen und Tipps der Autorin oder des Autors – der beste Ort, um es nachzukochen.
Rezept auf recipesfromitaly.com öffnen