Quarkbällchen selber machen – einfaches Rezept

Quarkbällchen sind kleine, goldbraun ausgebackene Teigkugeln mit Quark und einem Hauch Vanille. Sie gelingen im weiten Topf auch ohne Fritteuse und schmecken frisch mit Puderzucker besonders gut.
Zutaten
- 250 gQuark (20 % Fett)
- 250 gMehl (Type 405)
- 4 ELZucker
- 2Eier (Größe M)
- 1/2 TLNatron
- 1 PäckchenBourbon-Vanillezucker
- 1 PriseSalz
- 2–2,5 Stangen à 1 kgreines Pflanzenfett
- zum BestreuenPuderzucker
Zubereitung
- 1
Fett zerkleinern
Hacke die 2,5 Stangen Pflanzenfett grob und gib sie in einen großen, weiten Topf.
- 2
Fett erhitzen
Erwärme das Fett bei mittlerer Hitze, ohne es zu heiß werden zu lassen. Beim Holzlöffeltest sollen nur leichte Bläschen aufsteigen.
- 3
Quarkmasse rühren
Rühre während das Fett langsam warm wird 250 g Quark mit 2 Eiern, 4 EL Zucker und 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker cremig.
- 4
Mehl einarbeiten
Vermische 250 g Mehl mit 1/2 TL Natron und 1 Prise Salz. Hebe die Mischung nach und nach unter die Quark-Ei-Masse und verrühre alles zu einem Teig.
- 5
Teig fertigstellen
Der Teig wird recht fest. Falls nötig, wechsle vom Quirl zum Knethaken.
- 6
Bällchen ausbacken
Sobald am Holzlöffel nur leichte Bläschen entstehen, gib den Teig mit zwei Teelöffeln portionsweise wie kleine Nocken ins Fett und backe die Quarkbällchen goldbraun aus. Sie sinken zunächst auf den Topfboden und steigen bald wieder auf; dabei werden sie von selbst rundlich.
- 7
Portionen wenden
Gib nicht zu viele Bällchen gleichzeitig in den Topf, damit sie genügend Platz haben. Wende sie während des Ausbackens gelegentlich mit zwei Holzlöffeln.
- 8
Bällchen abtropfen
Hebe jede fertige Portion am besten mit einer Siebkelle aus dem Fett und lege sie auf ein mit Küchenpapier belegtes Backblech, damit überschüssiges Fett abtropfen kann.
- 9
Mit Zucker bestreuen
Lass alle Quarkbällchen etwas abkühlen und bestreue sie mit Puderzucker. Das abgekühlte Fett kannst du in einen Behälter umfüllen und je nach späterer Verwendung mindestens einmal wiederverwenden.
- 10
Süss servieren
Serviere die Quarkbällchen, sobald sie etwas abgekühlt und mit Puderzucker bestreut sind.
Was sind Quarkbällchen?
Quarkbällchen sind kleine, frittierte Teigstücke, wie man sie aus Bäckereien und von Jahrmärkten kennt. Sie gehören zur deutschsprachigen Tradition süßen, in Fett ausgebackenen Gebäcks.
Diese Version setzt auf Quark im Teig und wird im Topf statt in einer Fritteuse zubereitet. Natron lockert die Mischung, während Vanillezucker für ein feines Aroma sorgt.
Nährwerte und Makros pro Portion
Das Etikett zeigt eine Portion laut Rezept: 60 Kalorien, 2g Eiweiß, 7g Kohlenhydrate, 3g Fett.
| Portion | Anpassung | kcal | Eiweiß | Kohlenh. | Fett |
|---|---|---|---|---|---|
| Leichter | Weniger Puderzucker | 42 kcal | 1g | 5g | 2g |
| Diese Portion | Laut Rezept | 60 kcal | 2g | 7g | 3g |
| Hungrig | Grössere Portion | 90 kcal | 3g | 11g | 5g |
Die Kohlenhydrate stammen vor allem aus Mehl und Zucker, während Quark und Eier etwas Eiweiss liefern. Das Fett zum Ausbacken trägt zum Fettgehalt bei; serviere die Bällchen mit frischem Obst, wenn du die süsse Portion ergänzen möchtest.
Die Zutaten im Teig
Quark und Eier: Zusammen mit Zucker und Vanillezucker werden sie zunächst cremig gerührt. Der Quark bringt Feuchtigkeit und eine leicht säuerliche Note in den Teig.
Mehl und Natron: Das Mehl macht den Teig formbar, während Natron als Triebmittel dient. Weil der Teig recht fest wird, kann zum Vermengen ein Knethaken praktischer sein als ein Quirl.
Die richtige Fetttemperatur
Holzlöffeltest: Halte einen Holzlöffel ins erhitzte Fett. Leichte Bläschen daran sind das Signal aus dem Rezept; starkes Sprudeln bedeutet, dass das Fett zu heiß ist.
Ruhig erhitzen: Lass das Pflanzenfett bei mittlerer Hitze warm werden und behalte den Topf im Blick. Eine gleichmässige Hitze hilft dabei, die Bällchen rundum goldbraun auszubacken.
Teig ins Fett geben
Kleine Portionen: Nimm den Teig mit zwei Teelöffeln auf und gib ihn löffelweise ins Fett. Die Häufchen müssen nicht perfekt rund sein, denn sie nehmen beim Ausbacken von selbst eine rundliche Form an.
Nicht erschrecken: Die Teigstücke sinken anfangs zum Topfboden und steigen bald wieder auf. Lass ihnen Platz, damit sie nicht aneinanderstossen.
Wenden und Bräunen
Gleichmässiges Ausbacken: Wende die Bällchen gelegentlich mit zwei Holzlöffeln, damit sie von allen Seiten Farbe bekommen. Die angegebene Zieloptik ist goldbraun.
Portionsweise arbeiten: Ein Topf sollte nicht überfüllt sein. Backe lieber mehrere kleine Chargen aus und hebe jede fertige Portion mit einer Siebkelle heraus.
Abtropfen und servieren
Küchenpapier: Lege die fertigen Bällchen zum Abtropfen auf ein mit Küchenpapier belegtes Backblech. Warte anschliessend kurz, bevor du sie bestreust.
Zum Anrichten: Puderzucker kommt erst nach dem Ausbacken auf die etwas abgekühlten Bällchen. Dazu passen Kaffee oder Tee; auch frisches Obst kann eine fruchtige Ergänzung sein.
Hinweise und Tipps
- Erhitze das Pflanzenfett langsam und prüfe die Temperatur mit dem Holzlöffel.
- Nutze zwei Teelöffel, um den recht festen Teig portionsweise ins Fett zu geben.
- Fülle den Topf nur so weit, dass die Bällchen beim Ausbacken Platz haben.
- Wende die Bällchen gelegentlich mit zwei Holzlöffeln.
- Lass jede Portion auf Küchenpapier abtropfen, bevor du sie bestreust.
- Fülle das Fett erst um, wenn es vollständig abgekühlt ist.
Varianten
- Zimt-Zucker: Mische den Puderzucker mit etwas Zimt und bestreue die abgekühlten Bällchen damit.
- Zitronennote: Rühre etwas fein abgeriebene Zitronenschale in die Quarkmasse.
- Mehr Vanille: Ergänze die Quarkmasse mit etwas zusätzlicher Vanille.
- Fruchtige Beilage: Serviere die Bällchen mit Apfelmus oder frischen Beeren.
- Kakao-Aroma: Bestäube die fertigen Bällchen mit einer Mischung aus Puderzucker und etwas Kakao.
Häufige Fehler
- Zu heisses Fett: Die Oberfläche bräunt dann zu schnell; richte dich nach den leichten Bläschen am Holzlöffel.
- Topf überfüllt: Die Bällchen stossen aneinander; backe sie in kleineren Portionen aus.
- Teig zu schnell hineingegeben: Arbeite löffelweise, damit die Häufchen getrennt ins Fett gelangen.
- Ungleichmässig gebräunt: Wende die Bällchen während des Ausbackens gelegentlich mit zwei Holzlöffeln.
- Zu früh bestäubt: Lass die Bällchen erst etwas abkühlen, bevor du Puderzucker darüberstreust.
Aufbewahrung
Die Quarkbällchen schmecken frisch am besten. Reste kannst du abgekühlt in einem gut verschlossenen Behälter aufbewahren und kurz im Ofen erwärmen; Puderzucker am besten erst danach aufstreuen.
Häufige Fragen
Kann ich die Quarkbällchen ohne Fritteuse zubereiten?
Ja. Das Rezept verwendet einen grossen, weiten Topf mit erhitztem Pflanzenfett.
Woran erkenne ich, dass das Fett heiss genug ist?
Beim Holzlöffeltest sollen sich nur leichte Bläschen am Holz bilden. Das Fett sollte nicht stark sprudeln.
Warum sinken die Teigstücke erst auf den Topfboden?
Das ist laut Rezept zunächst normal: Die Teigstücke steigen bald wieder auf und werden beim Ausbacken rundlich.
Muss ich die Bällchen wenden?
Ja, wende sie während des Ausbackens gelegentlich mit zwei Holzlöffeln, damit sie gleichmässig bräunen.
Kann ich das Pflanzenfett wiederverwenden?
Das Rezept sieht vor, es nach dem Abkühlen in einen Behälter umzufüllen und je nach Verwendung mindestens einmal wiederzuverwenden.
Wann kommt der Puderzucker auf die Quarkbällchen?
Bestreue sie, sobald sie fertig ausgebacken und etwas abgekühlt sind.
Nach dem Original kochen
Dieses Rezept stammt von emmikochteinfach.de. Dort findest du die Fotos, Notizen und Tipps der Autorin oder des Autors – der beste Ort, um es nachzukochen.
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