Baileys Gugelhupf - der saftige Rührkuchen

3g Protein · 1 h 15 min · 361 kcal

Baileys Gugelhupf - der saftige Rührkuchen

Dieser saftige Gugelhupf verbindet Baileys mit einem lockeren Rührteig und passt gut auf die Kaffeetafel. Nach Wunsch bekommt er zum Schluss eine einfache Baileysglasur oder eine Bestäubung mit Kakao beziehungsweise Puderzucker.

1 h 15 min15 Portionen361 kcal

Zutaten

  • 250 mlBaileys Irish Cream oder eine andere Irish-Cream-Marke
  • 5Eier, Grösse M, getrennt
  • 250 gPuderzucker
  • 125 mlPflanzenöl, zum Beispiel Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 125 gMehl, Type 405
  • 125 gKartoffelmehl oder Speisestärke
  • 1 PäckchenBackpulver
  • nach BeliebenBackkakao oder Puderzucker zum Bestreuen und Verzieren
  • 100 gPuderzucker
  • 3–4 ELBaileys Irish Cream

Zubereitung

  1. 1

    Ofen vorbereiten

    Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette die Gugelhupfform besonders gründlich ein und streue sie am besten mit Semmelbröseln statt mit Mehl aus, damit sich der saftige Kuchen später besser lösen lässt.

  2. 2

    Eier trennen

    Trenne die fünf Eier. Schlage das Eiweiss steif und stelle den Eischnee beiseite.

  3. 3

    Eigelb aufschlagen

    Schlage die Eigelbe mit dem Puderzucker schaumig.

  4. 4

    Öl einrühren

    Gib das Pflanzenöl langsam zur Eigelb-Zucker-Masse und rühre es ein.

  5. 5

    Baileys zugeben

    Rühre den Baileys unter die Ei-, Öl- und Zuckermasse.

  6. 6

    Trockene Zutaten mischen

    Vermische Mehl, Kartoffelmehl beziehungsweise Speisestärke und Backpulver.

  7. 7

    Mehl unterrühren

    Gib die Mehlmischung nach und nach zur Masse und rühre sie unter.

  8. 8

    Eischnee unterheben

    Hebe zum Schluss den Eischnee vorsichtig unter den Teig.

  9. 9

    Kuchen backen

    Fülle den Teig in die Gugelhupfform und backe ihn auf der zweiten Schiene von unten etwa 50–60 Minuten. Prüfe nach ungefähr 50 Minuten oder sobald der Kuchen gebräunt ist mit einem Holzstäbchen, ob er durchgebacken ist.

  10. 10

    Kuchen abkühlen

    Lass den Kuchen mindestens 30 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn stürzt. In einer Silikonform kannst du ihn auch vollständig auskühlen lassen, damit er beim Herauslösen stabiler ist.

  11. 11

    Kuchen verzieren

    Bestäube den ausgekühlten Kuchen nach Belieben mit Backkakao oder Puderzucker.

  12. 12

    Glasur anrühren

    Für die optionale Glasur verrührst du 100 g Puderzucker mit 3–4 EL Baileys zu einer cremigen Masse. Ist sie zu dick, gib etwas mehr Baileys dazu; sie sollte aber dick genug bleiben, um auf dem Kuchen zu haften.

Was ist ein Baileys-Gugelhupf?

Der Gugelhupf ist ein traditioneller, ringförmiger Kuchen, der in verschiedenen Teilen Mitteleuropas verbreitet ist. Diese Rührkuchenversion erhält ihr Aroma durch Baileys und wird mit getrennten Eiern besonders locker.

Öl und Stärke tragen zur saftigen, zarten Krume bei. Eine Glasur aus Baileys und Puderzucker ist eine zusätzliche Möglichkeit, den Geschmack aufzugreifen.

Nährwerte und Makros pro Portion

Das Etikett zeigt eine Portion laut Rezept: 361 Kalorien, 3g Eiweiß, 48g Kohlenhydrate, 15g Fett.

PortionAnpassungkcalEiweißKohlenh.Fett
LeichterKleinere Scheibe, ohne Glasur253 kcal2g34g11g
Diese PortionLaut Rezept361 kcal3g48g15g
HungrigGrössere Scheibe542 kcal5g72g23g

Die Kohlenhydrate stammen vor allem aus Puderzucker, Mehl und Stärke; Öl und Baileys tragen zum Fettgehalt bei, während die Eier Protein liefern. Eine kleinere Scheibe lässt sich gut mit frischem Obst ergänzen, wenn du den Kuchen als Teil eines grösseren Imbisses servierst.

Die Zutaten für den Teig

Baileys: Die Irish Cream bringt Geschmack und Flüssigkeit in den Teig. Die angegebene Menge lässt sich auch mit einer anderen Irish-Cream-Marke zubereiten.

Stärke: Kartoffelmehl beziehungsweise Speisestärke wird mit Mehl und Backpulver vermischt. So sind die trockenen Zutaten gleichmässig verteilt, bevor sie in den Teig kommen.

Eischnee behutsam unterheben

Eier: Schlage das Eiweiss separat steif und stelle es beiseite, während du die Eigelbe mit dem Puderzucker aufschlägst. Hebe den Eischnee erst ganz am Ende unter.

Teig: Arbeite den Eischnee vorsichtig ein, statt ihn kräftig einzurühren. So bleibt möglichst viel Luft im Teig.

Form und Backzeit

Vorbereitung: Fette die Gugelhupfform gründlich ein und streue sie vorzugsweise mit Semmelbröseln aus. Das ist bei diesem saftigen Teig besonders hilfreich, wenn du den Kuchen später stürzen möchtest.

Garprobe: Die Backzeit beträgt etwa 50–60 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze. Prüfe nach ungefähr 50 Minuten mit einem Holzstäbchen und orientiere dich zusätzlich an der Bräunung.

Abkühlen und Glasieren

Abkühlen: Der Kuchen ist direkt nach dem Backen noch empfindlich und wird beim Abkühlen stabiler. Lass ihn mindestens 30 Minuten in der Form stehen; in einer Silikonform kann er vollständig darin auskühlen.

Glasur: Verrühre Puderzucker und Baileys zu einer cremigen, streichfähigen Masse. Gib zusätzlichen Baileys nur nach und nach dazu, damit die Glasur nicht zu dünn wird.

Dazu passt

Der Gugelhupf eignet sich zum Nachmittagskaffee oder als unkomplizierter Kuchen für eine Kaffeetafel. Serviere ihn pur oder mit der optionalen Glasur.

Wenn du eine weniger süsse Oberfläche bevorzugst, kannst du statt Glasur etwas Backkakao verwenden oder den Kuchen ganz schlicht lassen.

Hinweise und Tipps

  • Fette auch die Vertiefungen und Rillen der Gugelhupfform sorgfältig ein.
  • Semmelbrösel eignen sich zum Ausstreuen der Form besonders gut für diesen feuchten Kuchen.
  • Rühre das Öl langsam in die Eigelb-Zucker-Masse ein.
  • Hebe den Eischnee vorsichtig unter, damit der Teig möglichst luftig bleibt.
  • Beginne die Stäbchenprobe nach etwa 50 Minuten und prüfe, ob noch feuchter Teig daran haftet.
  • Lass den Kuchen ausreichend in der Form abkühlen, bevor du ihn stürzt.

Varianten

  • Andere Irish Cream: Verwende statt Baileys eine andere Irish-Cream-Marke.
  • Mit Kakao: Bestäube den ausgekühlten Kuchen nach Belieben mit Backkakao.
  • Mit Puderzucker: Nimm Puderzucker statt Kakao für eine schlichte Oberfläche.
  • Baileysglasur: Verrühre Puderzucker mit Baileys und verteile die cremige Glasur auf dem Kuchen.
  • Ohne Glasur: Serviere den Kuchen pur, wenn du eine weniger süsse Oberfläche möchtest.

Häufige Fehler

  • Form nicht gründlich genug gefettet: Fette alle Rillen gut ein und streue die Form mit Semmelbröseln aus.
  • Eischnee zu kräftig eingerührt: Hebe ihn am Ende vorsichtig unter, statt ihn unterzurühren.
  • Kuchen zu früh gestürzt: Lass ihn mindestens 30 Minuten in der Form abkühlen.
  • Stäbchenprobe zu spät gemacht: Prüfe nach ungefähr 50 Minuten erstmals, ob der Kuchen durchgebacken ist.
  • Glasur zu dünn angerührt: Gib zusätzlichen Baileys nur nach und nach dazu, damit die Glasur auf dem Kuchen bleibt.

Aufbewahrung

Bewahre den vollständig abgekühlten Kuchen abgedeckt auf, damit er nicht austrocknet. Zum Servieren kannst du ein Stück kurz bei Raumtemperatur stehen lassen; die Glasur sollte vor dem Verpacken fest geworden sein.

Häufige Fragen

Wie lange muss der Gugelhupf backen?

Die angegebene Backzeit beträgt etwa 50–60 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze. Beginne nach ungefähr 50 Minuten mit der Stäbchenprobe.

Wann kann ich den Kuchen aus der Form lösen?

Lass ihn mindestens 30 Minuten in der Form abkühlen. Er ist warm noch empfindlich und wird beim Abkühlen stabiler.

Kann ich den Kuchen in einer Silikonform backen?

Ja. Laut Rezept kann der Kuchen in einer Silikonform vollständig auskühlen, bevor du ihn herauslöst.

Was kann ich statt Baileys verwenden?

Du kannst eine andere Irish-Cream-Marke verwenden. Die im Rezept vorgesehene Menge bleibt dabei gleich.

Wie dick sollte die Glasur sein?

Sie sollte cremig und gut verteilbar, aber nicht zu flüssig sein. Falls sie zu dick ist, gib etwas mehr Baileys dazu.

Muss ich den Kuchen glasieren?

Nein. Die Glasur ist optional; du kannst den Kuchen stattdessen mit Backkakao oder Puderzucker bestäuben oder ihn pur servieren.

Nach dem Original kochen

Dieses Rezept stammt von emmikochteinfach.de. Dort findest du die Fotos, Notizen und Tipps der Autorin oder des Autors – der beste Ort, um es nachzukochen.

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