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Wie lange brauchst du für einen 5-km-Lauf?

Deine wahrscheinliche 5-km-Zeit hängt vor allem davon ab, welches Tempo du über fünf Kilometer halten kannst. Aktuelle Tracking-Daten liefern dir eine praktische Schätzung, aber keine Garantie.

Beginne mit deinem üblichen Tempo

Sieh dir einige deiner letzten Läufe an, die sich gleichmäßig und weder ungewöhnlich leicht noch besonders anstrengend angefühlt haben. Dein Durchschnittstempo über eine ähnliche Distanz ist aussagekräftiger als dein schnellster kurzer Abschnitt.

Für eine Schätzung deiner Endzeit multiplizierst du deine Minuten pro Kilometer mit fünf. Bei einem Tempo von sechs Minuten pro Kilometer ergibt sich zum Beispiel eine geschätzte 5-km-Zeit von 30 Minuten, bei sieben Minuten pro Kilometer sind es 35 Minuten.

Nutze die aussagekräftigsten Läufe

Ein kurzer, schneller Lauf kann deine Schätzung zu optimistisch ausfallen lassen, weil es über eine längere Distanz schwieriger wird, dieses Tempo zu halten. Ein aktueller Lauf über annähernd fünf Kilometer auf einem ähnlichen Untergrund bietet in der Regel einen besseren Vergleich.

Wenn dein aufgezeichneter Lauf Gehabschnitte, Stopps im Verkehr oder längere Pausen enthielt, überlege, ob diese auch bei deinem 5-km-Lauf wahrscheinlich sind. Nutze die verstrichene Zeit, wenn du die gesamte Dauer von Start bis Ziel schätzen möchtest, oder die Zeit in Bewegung, wenn du mit einer unterbrechungsfreien Strecke rechnest.

Berücksichtige die Strecke und die Tagesform

Steigungen, unebener Untergrund, enge Kurven und stark frequentierte Wege können dein Tempo beeinflussen. Auch Wind, Hitze, Schlaf und dein Erholungszustand können dazu führen, dass du für dieselbe Distanz unterschiedlich lange brauchst.

Betrachte deine Berechnung eher als realistische Zeitspanne denn als exakte Endzeit. Wie groß diese Spanne ist, hängt davon ab, wie gleichmäßig dein Tempo bei deinen letzten Läufen war und wie ähnlich die geplante Strecke deinen aufgezeichneten Läufen ist.

Plane ein Tempo, das du halten kannst

Wenn du deutlich schneller als in deinem üblichen Tempo startest, können sich die späteren Kilometer anstrengender anfühlen. Ein gleichmäßiges Anfangstempo gibt dir die Möglichkeit, deine Belastung einzuschätzen und gegen Ende schneller zu werden, wenn du dich noch gut fühlst.

Wenn du Laufen und Gehen abwechseln möchtest, beziehe beides in deine Schätzung ein, statt nur die Laufabschnitte zu berücksichtigen. Zeichne eine Trainingseinheit mit demselben Wechselmuster auf und nutze anschließend das Durchschnittstempo, um eine realistischere 5-km-Zeit zu berechnen.

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