Welcher Fisch eignet sich am besten, wenn du abnehmen möchtest?
Es gibt keinen einzelnen Fisch, der eine Gewichtsabnahme garantiert. Einige Sorten lassen sich jedoch leichter in ein Kalorienziel einplanen. Welche Wahl am besten ist, hängt von deinen Portionen, der Zubereitungsart und deinen gesamten Essgewohnheiten ab.
Beginne mit magerem Fisch
Magerer Weißfisch wie Kabeljau, Schellfisch, Seelachs, Seehecht und Scholle kann viel Protein bei geringem Fettgehalt liefern. Das macht ihn oft zu einer guten Hauptzutat, wenn du satt werden und in deinem Kalorienbudget noch Platz für Gemüse, Getreideprodukte oder Saucen lassen möchtest.

Der genaue Kaloriengehalt variiert je nach Fischart, Portion und Zubereitung. Verwende daher den Eintrag, der möglichst genau zu dem passt, was du gegessen hast. Achte beim Tracken darauf, ob sich das angegebene Gewicht auf rohen oder gegarten Fisch bezieht, da Fisch beim Garen Wasser verliert.
Plane auch fettreichen Fisch ein
Lachs, Makrele, Sardinen, Forelle und Hering enthalten mehr Fett als die meisten Weißfische und haben daher üblicherweise eine höhere Energiedichte. Das macht sie nicht zu einer schlechten Wahl beim Abnehmen. Es bedeutet lediglich, dass Portion und Beilagen beim Tracken eine größere Rolle spielen.

Fettreicher Fisch kann für Abwechslung sorgen und gut sättigen, während sich mit magerem Fisch leichter eine kalorienärmere Mahlzeit zusammenstellen lässt. Statt eine Sorte zum Gewinner zu erklären, wählst du am besten die Option, die zu deinen verbleibenden Kalorien und der Mahlzeit passt, die dir tatsächlich schmeckt.
Die Zubereitung kann die Gesamtkalorien verändern
Beim Grillen, Backen, Dämpfen oder Pochieren von Fisch ist das Tracken in der Regel unkompliziert, besonders wenn du zusätzlich verwendete Fette abmisst. Durch Braten, Panieren oder cremige Saucen kann der Kaloriengehalt der Mahlzeit deutlich steigen, selbst wenn der Fisch an sich mager ist.

Erfasse Speiseöl, Butter, Panaden und Saucen separat, wenn sie nicht bereits in deinem Rezepteintrag enthalten sind. Wenn du diese Extras abmisst, erhältst du ein klareres Bild, als wenn du dich nur darauf konzentrierst, ob der Fisch als mager oder fettreich gilt.
Wähle Fisch, den du konsequent tracken kannst
Praktisch ist eine Fischsorte, die du magst, leicht portionieren und hinreichend genau erfassen kannst. Frischer, tiefgekühlter und konservierter Fisch sind gleichermaßen geeignet. Prüfe bei Fischkonserven jedoch, ob der Fisch in Öl oder Wasser eingelegt ist und ob du das Abtropfgewicht oder das Gesamtgewicht erfasst.

Vergleiche Fischsorten anhand der Kalorien- und Proteinmenge für die Portion, die du essen möchtest, statt dich an einer vagen Vorstellung davon zu orientieren, was am gesündesten ist. Bei vielen getrackten Mahlzeiten bietet der Wechsel zwischen magerem Weißfisch und abgemessenen Portionen fettreichen Fischs Flexibilität, ohne ein einzelnes Lebensmittel als Lösung zum Abnehmen zu betrachten.